So wählen Sie Protein-Chips
Protein-Chips, Diät-Chips, Chips mit wenig Kalorien: Die Frage kommt bei jedem Knabberabend wieder auf. So vergleichen Sie die Beutel, die aus dieser Kollektion ebenso wie die aus dem Supermarkt. Drei Dinge zählen dabei: woraus die Chips bestehen, was auf der Rückseite steht und wie sie schmecken.
Was sich im Vergleich zu klassischen Chips ändert
Klassische Kartoffelchips sind in Öl frittierte Scheiben: Sie liefern vor allem Kohlenhydrate und Fett, aber nur wenig Eiweiß. Protein-Chips werden aus einem eiweißreichen Teig aus Soja, Erbsen oder Milch hergestellt, der gepufft oder gebacken statt frittiert wird. Das Ergebnis ist ein knuspriger Snack mit einer ganz anderen Nährstoffbilanz, und genau deshalb passt er in eine Eiweiß-Diät.
Welche Chips haben die wenigsten Kalorien?
Die Antwort steht nicht vorne auf der Packung, sondern hinten. Vergleichen Sie die Energie pro Beutel und nicht nur pro 100 Gramm, denn einen Beutel mit 30 Gramm isst man anders als eine Tüte mit 150 Gramm. In der Regel enthalten gebackene oder gepuffte Chips weniger Fett als frittierte. Schauen Sie danach auf das Eiweiß: Der Hinweis „hoher Proteingehalt“ ist nur erlaubt, wenn mindestens 20 % des Energiegehalts aus Eiweiß stammen. Und schließlich das Salz: Alle herzhaften Snacks enthalten welches, und die Zeile „Salz“ in der Tabelle verdient einen Blick, wenn Sie auf Ihren Blutdruck achten.
Konsistenz und Geschmack
Gepuffte Chips sind leicht und luftig, Tortillas und Nachos fester und näher an Maischips, Erbsen-Chips pflanzlicher im Geschmack. Cracker und Grissini haben einen trockenen Biss, der gut zu einem Dip aus Magerquark passt. Wenn Sie kräftige Aromen mögen, greifen Sie zu Barbecue, Paprika, Chili oder Tex-Mex; wenn Sie es lieber schlicht mögen, zu Pfeffer und Meersalz, natur oder Rosmarin. Probieren Sie ruhig mehrere Sorten nebeneinander: Oft zeigt erst der direkte Vergleich, welche Chips Sie wirklich mögen.
Ein Knabberabend während der Diät
Ein Abend mit Knabbereien muss keine Ausnahme vom Programm sein. Geben Sie jedem seinen eigenen Beutel, statt einer großen Schüssel, aus der alle naschen, ohne zu zählen. Ergänzen Sie Rohkoststicks aus Gurke, Karotte, Radieschen oder Blumenkohl mit einem selbst gemachten Dip aus Magerquark, Kräutern oder Zitrone. Protein-Cracker und Grissini lassen sich mit etwas fettarmem Frischkäse oder einem Aufstrich aus Thunfisch im eigenen Saft bestreichen. Zum Trinken passen Mineralwasser mit Zitrone und Minze oder ein kalter Kräutertee: Alkohol bleibt die größte Kalorienquelle eines solchen Abends.
Knabbern mit Gästen
Ob Spieleabend, Grillfest oder Fußball im Fernsehen: Protein-Chips lassen sich ohne Weiteres Gästen anbieten, die keine Diät machen. Die Sorten Barbecue, Käse oder Tex-Mex erinnern an Chips aus dem Handel, und niemand muss wissen, was in der Schüssel ist. Wenn Sie Ihre Beutel lieber für sich behalten, stellen Sie daneben eine Platte mit knackigem Gemüse und einem selbst gemachten Dip, die allen schmeckt. Das Wichtigste ist, vor dem Abend zu entscheiden, was Sie essen werden, statt eine Stunde lang immer wieder zuzugreifen.
Chips in den Phasen des Programms
In Phase 1, der aktiven Phase, beruht der Tag auf drei Mincidélice-Produkten. Ein Beutel Chips oder Cracker mit dem Hinweis Phase 1 kann die Zwischenmahlzeit um 16 Uhr ersetzen. In Phase 2, der Übergangsphase, erweitert sich die Auswahl um die Produkte, die den Phasen 2 und 3 vorbehalten sind, etwa bestimmtes Knabbergebäck. In Phase 3, der Stabilisierung, werden Protein-Chips vor allem zur Alternative zu klassischen Chips für Abende mit Freunden. Die typischen Tage zeigen, wo ein herzhafter Snack in jeder Phase seinen Platz hat.
Protein-Chips selbst machen oder aus dem Beutel?
Es gibt Rezepte für selbst gemachte Protein-Chips aus hauchdünn geschnittener Hähnchenbrust, im Ofen gebackenem geriebenem Käse, gerösteten Kichererbsen oder Ofengemüse. Sie schmecken gut, sind aber aufwendig, schwer wirklich knusprig hinzubekommen und halten sich kaum länger als einen Tag. Der Beutel hat eine feste Portion, ein genaues Etikett und eine angegebene Phase: Das macht ihn praktisch im Büro, auf Reisen oder bei spontanem Besuch. Geröstete Kichererbsen bleiben eine gute Idee für zu Hause, wenn Sie Abwechslung suchen.
Trockenwurst und Sojanüsse: die anderen eiweißreichen Knabbereien
Die Spezialitäten aus getrocknetem Fleisch in dieser Kollektion sind Trockenwürste mit hohem Proteingehalt, natur oder würzig, die beim Knabbern die Salami oder den Landjäger ersetzen. Geröstete Sojanüsse und gepuffte Sojabällchen mit Barbecue oder Tomate und Oregano serviert man wie Erdnüsse. Die Saatenmischung aus Soja, Sonnenblumen- und Kürbiskernen passt außerdem gut über einen Salat. Wie bei allen Wurstwaren lohnt sich bei der Trockenwurst ein Blick auf den Salzgehalt.
Gut zu wissen
Ein Protein-Snack bleibt ein Snack: Er ersetzt fettere Chips oder Knabbergebäck, schlank macht er nicht von allein. Entscheidend sind der ganze Tag, Bewegung und Regelmäßigkeit. Eine Eiweiß-Diät ist nicht für jeden geeignet: Sie wird in Schwangerschaft und Stillzeit, für Kinder und Jugendliche sowie bei Nieren- oder Lebererkrankungen nicht empfohlen. Die vollständige Liste steht auf der Seite Vorsichtsmaßnahmen.