So wählen Sie die richtige Protein-Pasta
Im Nudelregal steht das Wort Protein inzwischen auf vielen Packungen, und es bedeutet nicht immer dasselbe. So vergleichen Sie die Produkte, von der Pasta aus dem Supermarkt bis zur Pasta, die eigens für ein Programm entwickelt wurde.
Protein-Pasta, Vollkornnudeln, klassische Nudeln: der Unterschied
Klassische Nudeln aus Hartweizengrieß liefern vor allem Kohlenhydrate und nur einen bescheidenen Anteil an Eiweiß. Vollkornnudeln enthalten das ganze Korn mit seiner Schale: Sie bringen mehr Ballaststoffe mit, ihr Kohlenhydratgehalt liegt aber nah an dem heller Nudeln. Protein-Pasta verändert das Rezept selbst, indem ein Teil des Grießes durch Eiweiß ersetzt wird, je nach Marke aus Milch, Ei, Soja oder Hülsenfrüchten. Deshalb passt sie in eine Eiweiß-Diät, während ein Teller gewöhnlicher Nudeln zu Beginn des Programms keinen Platz hätte.
Erst das Etikett lesen, dann das Versprechen auf der Packung
Die Nährwerttabelle sagt das Wesentliche. Vergleichen Sie Eiweiß und Kohlenhydrate für eine echte Portion, nicht nur für 100 Gramm trockene Nudeln, denn die Beutelgrößen sind sehr unterschiedlich. Ein nützlicher Anhaltspunkt: Der Hinweis „hoher Proteingehalt“ ist nur erlaubt, wenn mindestens 20 % des Energiegehalts aus Eiweiß stammen, der Hinweis „Proteinquelle“ ab 12 %. Werfen Sie auch einen Blick auf die Zutatenliste, um zu sehen, woher das Eiweiß kommt, vor allem wenn Sie Milch, Ei, Soja oder Gluten meiden.
Weizen, Konjak oder Soja: drei Texturen, drei Einsatzbereiche
Eiweißreiche Weizennudeln ähneln am meisten einem alltäglichen Nudelgericht: Sie werden in sprudelnd kochendem Wasser gegart, halten die Soße gut und überzeugen auch Menschen, die mit Diätprodukten sonst wenig anfangen können. Konjak-Nudeln sind geschmeidiger, fast elastisch, und schmecken neutral, sodass sie den Geschmack der Soße annehmen; sie passen zu Pfannengerichten, Brühen und asiatischen Rezepten. Soja-Nudeln aus gelben oder schwarzen Bohnen sind fester und kräftiger im Geschmack, ideal mit Gemüse und einer würzigen Soße. Viele Kundinnen wechseln im Lauf der Woche zwischen allen drei Sorten, damit keine Langeweile aufkommt.
Das Format Einzelbeutel
Protein-Pasta ist nur dann sinnvoll, wenn die Portion die bleibt, die das Programm vorsieht. Der Einzelbeutel löst diese Frage: eine Portion pro Mahlzeit, ohne Waage und ohne Reste, die am nächsten Tag irgendwie verwertet werden müssen. Außerdem lässt er sich leicht ins Büro mitnehmen, zusammen mit einer Dose gegartem Gemüse und etwas Soße.
Pasta in den Phasen des Mincidélice-Programms
In Phase 1, der aktiven Phase, beruht der Tag auf drei Mincidélice-Produkten und einem selbst gekochten Abendessen aus einer Portion Eiweiß, Gemüse und einem Magerjoghurt oder Magerquark. Pasta mit dem Hinweis Phase 1 kann dann eines dieser Produkte ersetzen, meistens beim Mittagessen. In Phase 2, der Übergangsphase, sind es zwei Produkte am Tag, und stärkehaltige Beilagen kommen in kleinen Mengen zurück: Jetzt wird die Auswahl an Pasta größer. In Phase 3, der Stabilisierung, ist Protein-Pasta eine einfache Möglichkeit, weiterhin ausgewogen zu essen, während Sie zu einer normalen Ernährung zurückkehren. Die typischen Tage zeigen, wie ein Mittagessen rund um einen Beutel Pasta in jeder Phase aussieht.
Kochen und Zubereitung
Eiweißreiche Weizennudeln werden in reichlich kochendem Wasser gegart, genau nach der Zeit auf dem Beutel: Zu lange gekocht, verlieren sie ihren Biss früher als gewöhnliche Nudeln. Probieren Sie eine Minute vor Ende der Garzeit. Konjak-Nudeln spülen Sie gründlich unter kaltem Wasser ab und erwärmen sie dann eine Minute in der Pfanne oder direkt in der Soße; wenn Sie sie vorher ein paar Sekunden ohne Fett in einer heißen Pfanne schwenken, wird die Textur deutlich besser. Soja-Nudeln sind in wenigen Minuten gar und schmecken am besten, wenn sie sofort serviert werden.
Welche Soße passt?
Die Soße kann aus einem leichten Gericht unbemerkt ein sehr reichhaltiges machen. Sahnesoßen, Käsesoßen oder Soßen mit viel Öl heben Sie sich besser für Phase 3 auf. Die Soßen der Kollektion, Bolognese, Tomate mit Oregano und Pizzageschmack, wurden ausgewählt, um diese Pasta im Programm zu begleiten. Zu Hause tun es auch eine Tomatensoße mit Kräutern, Gemüse aus der Pfanne, ein Pesto mit wenig Öl oder ein Spritzer Zitrone mit frischen Kräutern.
Einen vollständigen Teller zusammenstellen
Geben Sie immer eine gute Portion Gemüse dazu: Zucchini, Champignons, Spinat, Paprika, Brokkoli oder Tomaten. Sie bringen Volumen auf den Teller und Ballaststoffe in die Mahlzeit. Zu Konjak- oder Soja-Nudeln passt eine magere Eiweißquelle, etwa Hähnchenbrust, Garnelen, Thunfisch im eigenen Saft oder Tofu. Zur Abwechslung sind Protein-Suppen und Omeletts gute Mahlzeiten für die Tage, an denen Sie keine Lust auf Pasta haben.
Was Sie wissen sollten, bevor Sie täglich Pasta essen
Protein-Pasta ist ein Lebensmittel wie jedes andere: Sie hat ihren Platz in einem ausgewogenen Tag, schlank macht sie nicht von allein. Entscheidend sind die Ernährung über den ganzen Tag, Bewegung und Regelmäßigkeit. Eine Eiweiß-Diät ist nicht für jeden geeignet: Sie wird in Schwangerschaft und Stillzeit, für Kinder und Jugendliche sowie bei Nieren- oder Lebererkrankungen nicht empfohlen. Wenn Sie unsicher sind oder Medikamente nehmen, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und lesen Sie die Vorsichtsmaßnahmen. Wie viel Eiweiß Sie pro Tag anpeilen können, zeigt der Proteinbedarfsrechner: Nach wenigen Fragen erhalten Sie einen persönlichen Richtwert.