So wählen Sie einen süßen Protein-Snack
Protein-Snack, Eiweiß-Snack, eiweißreiche Zwischenmahlzeit: Die Begriffe wechseln, die Frage bleibt dieselbe. Was essen, wenn die Lust auf Süßes kommt, ohne das Gleichgewicht des ganzen Tages aus dem Lot zu bringen? Hier sind die Anhaltspunkte, die Sie im Kopf behalten sollten.
Eiweiß: Schauen Sie auf die Portion, nicht nur auf 100 Gramm
Ein Snack verdient die Bezeichnung Protein-Snack, wenn das Eiweiß darin wirklich ins Gewicht fällt. Auf dem Etikett ist der Hinweis „hoher Proteingehalt“ nur möglich, wenn mindestens 20 % des Energiegehalts aus Eiweiß stammen, der Hinweis „Proteinquelle“ ab 12 %. Vergleichen Sie danach die Menge pro Riegel, pro Keks oder pro Beutel: Das ist es, was Sie tatsächlich essen. Protein trägt zur Erhaltung von Muskelmasse bei, ein Punkt, der zählt, wenn man die Energiezufuhr über mehrere Wochen verringert.
Zucker und Süßungsmittel
In der Nährwerttabelle macht die Zeile „davon Zucker“ den Unterschied zwischen einem Snack, der für ein Programm gedacht ist, und einer Nascherei aus dem Supermarkt. Einige gesetzliche Anhaltspunkte helfen beim Lesen der Packungsvorderseite: „zuckerfrei“ bedeutet höchstens 0,5 g pro 100 g, „zuckerarm“ höchstens 5 g pro 100 g, und „ohne Zuckerzusatz“, dass kein Zucker zugesetzt wurde, was von Natur aus enthaltenen Zucker nicht ausschließt. Damit der süße Geschmack bleibt, verwenden viele Snacks Polyole wie Maltit oder Erythrit: Sie können bei übermäßigem Verzehr abführend wirken. Beginnen Sie also mit einer Portion pro Tag, wenn Sie nicht daran gewöhnt sind.
Ballaststoffe und Konsistenz
Ballaststoffe geben Keksen und Riegeln Struktur, und die Konsistenz verändert das Erlebnis stark. Ein knuspriges Produkt isst man langsamer als ein zartschmelzendes, was oft hilft, bei einer Portion zu bleiben. Cremige oder gefüllte Produkte erinnern eher an ein Dessert: Heben Sie sie für das Ende einer Mahlzeit auf, statt sie im Stehen zwischen Tür und Angel zu essen. Auch die Ballaststoffe stehen in der Nährwerttabelle: Ein Vergleich zwischen zwei Riegeln lohnt sich.
Geschmack als Voraussetzung zum Durchhalten
Ein Programm hält man auf Dauer durch, wenn man mag, was man isst. Lieber zwei oder drei Snacks, auf die Sie wirklich Lust haben, im Wechsel, als ein Karton mit einer einzigen Sorte, der hinten in der Schublade vergessen wird. Schokolade, Karamell, Nougat und Spekulatius für Naschkatzen; Zitrone, rote Früchte oder Vanille für eine leichtere, frischere Note. Neue Sorten probieren Sie am besten zuerst einzeln oder im Probierpaket.
Süße Snacks in den Phasen des Programms
In Phase 1, der aktiven Phase, ist die Zwischenmahlzeit um 16 Uhr eines der drei Mincidélice-Produkte des Tages: Wählen Sie sie unter den Produkten mit dem Hinweis Phase 1, etwa bestimmten Low-Carb-Waffeln und manchen Riegeln. In Phase 2, der Übergangsphase, erweitert sich die Auswahl um die Produkte, die den Phasen 2 und 3 vorbehalten sind, reichhaltiger und vielfältiger: Kekse, Cookies, Kuchen und Gebäck. In Phase 3, der Stabilisierung, werden diese Snacks vor allem zur Alternative zu Kuchen und Süßigkeiten im Alltag, griffbereit für die Momente, in denen Sie sonst schwach würden. Die typischen Tage zeigen, wo die Zwischenmahlzeit in jeder Phase ihren Platz hat.
Wann ist der richtige Moment für einen Protein-Snack?
Der richtige Moment ist der, in dem Sie ohne geplanten Snack zu etwas Süßerem gegriffen hätten. Für viele ist das die Kaffeepause am Nachmittag, die verhindert, dass man ausgehungert beim Abendessen ankommt. Der Vormittag, die Zeit nach dem Sport, eine lange Fahrt oder eine Besprechung, die kein Ende nimmt, sind weitere Gelegenheiten. Ein Riegel oder ein Beutel Kekse in der Tasche ist der einfachste Weg, nicht spontan vor dem Automaten zu improvisieren. Einen Snack isst man am besten im Sitzen und in Ruhe, mit einem großen Glas Wasser oder einem ungesüßten Heißgetränk.
Selbst gemacht oder verzehrfertig?
Rezepte für selbst gemachte Protein-Snacks mit Haferflocken, Magerquark, Eiern oder Proteinpulver gibt es viele, und oft sind sie gut. Während einer Diät haben sie aber zwei Grenzen: Man kennt die Menge an Eiweiß und Zucker pro Stück nur ungefähr, und Trockenfrüchte, Honig oder Erdnussbutter machen das Rezept schnell gehaltvoller als gedacht. Ein verzehrfertiger Snack hat eine feste Portion, ein genaues Etikett und eine angegebene Phase. Beides ergänzt sich sehr gut: das Selbstgemachte fürs Wochenende, der Beutel für volle Arbeitstage. Für zu Hause reichen oft schon einfache Ideen, etwa Magerquark mit Zimt und Vanille oder, ab Phase 2, ein Naturjoghurt mit ein paar Beeren.
Was ein Snack nicht kann
Kein Snack ist von allein ein Schlankmacher. Ein Protein-Snack ersetzt eine süßere Zwischenmahlzeit und hilft, die Struktur des Tages zu halten, was das Programm leichter durchhaltbar macht. Die Ergebnisse hängen von der gesamten Ernährung, der Bewegung und der Regelmäßigkeit ab und sind von Person zu Person verschieden. Eine Eiweiß-Diät wird in Schwangerschaft und Stillzeit, für Kinder und Jugendliche sowie bei Nieren- oder Lebererkrankungen nicht empfohlen: Die vollständige Liste steht auf der Seite Vorsichtsmaßnahmen.